Anfang 2015 nehmen wir Piña auf, Lunas Schwester

Sie muß so im Oktober 2014 geboren worden sein, die kleine schwarze Katze, die ich Ende 2014 außerhalb des Nachbargrundstücks mit dem Hund draußen mit ihrer Mutterkatze sah.

 

 

Die Katzenmutter hatte nun verstanden, daß ihre Babys nur dann überleben, wenn sie sie nach draußen bringt, außerhalb des Grundstücks mit dem Hund, außerhalb des Zaunes.

 

 

Und so war die Katzenmutter, die Mama von unserer Luna, nun  mit ihrem neuen Baby, wieder schwarz, draußen, und sie selber rettete nun das Leben dieses Kleinen.

 

 

Ich sah die beiden natürlich von unserem Grundstück. Ich sagte mir, so lange die Mamakatze mit dem Kleinen zusammen  ist, so lange warte ich. Natürlich aber fütterte ich wieder beide, damit sie nicht nach drinnen aufs Grundstück mußten, wo der Hund ist.

 

Dieses Kleine aber war absolut nicht zutraulich, genau das Gegenteil von unserer Luna. Doch sobald ich duruch die Sträucher durch das verlassene Grundstück stiefelte, kamen beide mir freudig entgegen und freuten sich auf die Fütterung.

 

Es war hier Winter und somit ungemütliches Wetter, Regenzeit. Zum Glück hatte meine Freundin ein kleine Hundehütte, die sie nicht mehr brauchte. Ich stellte diese Hütte an die Futterstelle, damit die Kätzchen ein trockenes Plätzchen hatten. Sie nutzten die Hütte sofort.

 

Eines Tages, so im März, ging ich wieder füttern. Die Mutterkatze hatte ich jetzt ein paar Tage nicht gesehen, das Kleine aber kam immer wieder zum Fressen. Diesmal kam aber auch das Kleine nicht. Doch ich hörte es. Es maunzte. Es maunzte laut und durchgehend. Es war kein Schmerzlaut, es war, als wollte es mir etwas sagen. Doch ich fand es nicht.  Ich ging wieder auf unser Grundstück und schaute rüber. Das Kleine maunzte wieder. Ich spürte, daß ich noch einmal nachschauen mußte. Irgendetwas wollte das Kleine mir mitteilen.

 

Ich durchsuchte das ganze Gestrüpp. Das Unkraut war dort meterhoch. Ich hörte weiter das Babykätzchen und suchte alles ab in der Nähe, von wo aus ihre Rufe kamen.

 

Und dann fand ich sie. Ich fand eine tote große schwarze Katze. Es mußte die Mutterkatze sein.

 

Das Kleine hatte mich so lange gerufen, bis ich suchte, damit ich ihre tote Mama fand. Tapferes, kluges kleines Mädchen.

Ich klingelte sofort bei den Nachbarn. Ja, sie hatten die Mutterkatze länger nicht gesehen. Wir beerdigten sie auf deren Grundstück.

 

Das kleine schwarze Katzenkind war hier um die 4,5 Monate jung. Nun mußten wir es aufnehmen, denn es war nun ohne Mama. Doch es war so scheu, ich konnte es nicht, wie Luna, einfach so mitnehmen. Ich kontaktierte den Tierschutz hier vor Ort, und sie liehen uns eine Katzenfalle. Wir stellten diese Falle mit Futter an die Futterstelle – und warteten.

 

Und eine Weile später war das kleine schwarze Katzenkind in der Katzenfalle – und somit in Sicherheit.

 


Wir nahmen auch dieses Kleine auf, nun das dritte schwarze Katzenmädchen.

 

Und wir nannten sie Piña, was Spanisch ist und übersetzt Ananas heißt – ich dachte mir, eine Ananas ist süß…

 

Piña ist somit die Schwester bzw. zumindest Halbschwester von unserer Luna. Und die zwei, zumal sie ja auch die Jüngsten sind, verstehen sich einfach nur prima.


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www.Katzensprechstunde.de - www.Katzenportal.net - www.KirstenSchulitz.de

 

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