Cato - der Hahn im Korb...

Es war letztes Jahr, nachdem wir unsere Piña aufgenommen hatten, daß uns Cato zugelaufen ist.

 

Der schwarze Kater entdeckte zuerst bei meiner Freundin, die nahe bei unserer Futterstelle wohnt, daß dort draußen immer Futter parat steht und bediente sich dort. Er mußte also auch vom Bereich der Futterstelle kommen.

 

Als wir ihn das erste Mal sahen, war er zwar kein Katzenkind mehr, aber noch nicht ausgewachsen; also ein Teenager.

 

Mit der Zeit entdeckte dieser Kater durch sein Streunern auch unsere Finca und unsere Katzen. Er kam immer öfter, so daß auch ich ihn hier ab und zu fütterte.

 

Er war von Anfang an recht zutraulich und ließ sich streicheln. Man wußte immer sofort, wenn er sich näherte, denn als unkastrierter Kater kündigte er sich jeweils lautstark an, röhrend, immer auf der Suche nach den Mädels…

 

Nun fand dieser Kater es recht nett bei uns und seine Neugierde führte dazu, daß er immer wieder auch nach drinnen rein kam, wenn ich nicht aufpaßte. Unsere Katzen akzeptieren dies zwar, doch er war unkastriert und sehr “triebgesteuert”, sprich, er markierte wirklich alles.

 

Cato macht es sich auf unserer Terrasse gemütlich
Cato macht es sich auf unserer Terrasse gemütlich

Und so beschloß ich, ihn kastrieren zu lassen, damit ich endlich wieder alle Türen offen lassen konnte. Auch hatte ich den Eindruck, daß dieser Kater nicht wirklich Freude an seiner Nichtkastration hatte.

 

Da er so zutraulich war, machte ich einen Kastrationstermin und nahm den Kater die Nacht vorher rein, damit er nichts fressen konnte, wegen der Narkose. Er war vorne in meinem Arbeitszimmer. Er kannte natürlich kein Eingesperrtsein – und so sah ich ihn durchs Fenster außerhalb meines Arbeitszimmers… Ich hatte nicht bedacht, daß mein Zimmer oben offene Gitter hat. Er war dort hoch und durchgesprungen. Also mußte er ins Gästezimmer, von wo aus er nicht flüchten konnte.

 

Am nächsten Morgen wurde er kastriert. Normalerweise ist die Kastration eines Katers problemlos und weitaus milder als die eines Katzenmädchens. Doch bei diesem Kater war ein Hoden nach innen gewachsen und bereits stark verwachsen. Die Tierärztin operierte auch dies, denn sie meinte, daß sonst die Gefahr eines Tumors bestand. Und so hatte der Kater eine OP ähnlich die eines Katzenmädchens vom Umfang her.

 

Daher mußte er danach noch ein wenig weiter bei uns drinnen bleiben. Dies akzeptiere er die erste Nacht problemlos, doch dann wollte er unbedingt sofort wieder raus. Zum Glück ging alles gut, denn es war ja gerade erst kurz nach der OP.

 

Ich nannte ihn zuerst Kati, für Kater. Da aber alle sagten, daß dies doch ein Mädchenname wäre, heißt er nun Cato.

 

Nach der Kastration änderte sich Cato komplett. Aus dem röhrenden Streunerkater wurde ein häuslicher Kater, oder auch Garfield in Schwarz. Er genoß in vollen Zügen seine neue Häuslichkeit. Schlafen und fressen und entspannen – was für ein  Katerleben… Entsprechend nahm er gut zu…

Cato hat nun auch ein Zuhause
Cato hat nun auch ein Zuhause

Nun endlich, nach mehreren Monaten, scheint er obigen Bedarf nach seinem Streunerleben aufgeholt zu haben und geht draußen auch wieder seine Runden drehen und spielt und tobt.

 

 

Cato dürfte etwas jünger als unsere Gipsy sein und ein wenig älter als unsere Luna.

 

So leben hier bei uns nun 4 schwarze Katzen, die Teneriffakatzen, und Bonny und Sunny, die  nicht schwarz sind, aus Deutschland.



Meine weiteren Internetseiten:

www.Katzensprechstunde.de - www.Katzenportal.net

 

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