Tiger Mo hat ein Zuhause

Der Tigerkater, den ich Mo nenne, ist ja meiner Freundin zugelaufen, die in der Nähe der Futterstelle wohnt. Seit mehreren Monaten nun hielt er sich viel auf ihrer Terrasse auf, wo sie ihn auch fütterte.

 

Mo ist jetzt ca. 2 Jahre jung. Er ist ein Kater, der am liebsten Einzelkatze ist. Er braucht Menschen, er braucht "seine" Menschen, ein Zuhause, etc. Doch er ist auch ein "Unruhestifter"... Nicht selten hat er die anderen Katzen geärgert, gejagt. Zum Schluß war es so, daß sich die eigenen Katzen meiner Freundin schon gar nicht mehr auf die Terrasse trauten, einige sogar gar nicht mehr raus gingen.

Meine Freundin ließ ihn daher kastrieren, in der Hoffnung, daß er sich dann entspannter verhält. Dies war aber leider nicht der Fall. Und so suchten wir seit Monaten ein Zuhause für Mo. Daß es nicht einfach ist, eine erwachsene Katze zu vermitteln, war uns klar. Und so meldete sich leider auch niemand. 

In all der Zeit gewöhnten wir uns natürlich an Mo, und Mo gewöhnte sich an uns. Immer, wenn ich zum Füttern der Streuerkatzen ging, kam mir Mo freudig entgegen, denn meine Freundin wohnt ja auf dem Weg. Immer mußte ich ihn dann streicheln, oft begleitete er mich ein Stück.

Mo frißt auf der Terrasse meiner Freundin
Mo frißt auf der Terrasse meiner Freundin

Vorgestern nun begrüßte mich meine Freundin mit "Es gibt Neuigkeiten". Und sie strahlte: "Der Tigerkater hat ein Zuhause". Sie erzählte, daß eine kanarische Frau sie angerufe hatte. Sie hatte gehört, daß meine Freundin ein Zuhause für Mo sucht. Sie besprachen alles, und dann kam die Frau mit ihren zwei Kindern zu meiner Freundin. Meine Freundin hätte ein sehr gutes Gefühl, alle waren sehr liebevoll. Und Mo ging gleich zu allen hin, ließ sich streicheln und schnurrte.

 

Und so nahmen sie Mo mit, mit in sein neues Zuhause.

 

Auch für mich klang das alles sehr, sehr schön. Mo hatte nun endlich seine Familie, Menschen nur für sich. Und ein Zuhause, wo er rein konnte, wo er immer dabei sein durfte. Und die Kinder sind in einem Alter, wo sie schon vernünftiger sind und verstehen, gleichfalls aber gerne auch mit Katzen spielen und schmusen.

 

Einzig wird Mo dort nicht raus können. Ein Risiko natürlich, aber wir haben die Hoffnung, daß die Freude über sein endliches eigenes Zuhause alles überwiegt.

 

In einer Woche, so die Absprache, wollten die zwei telefonieren, um zu berichten, wie es Mo dort geht - er wird sicherlich auch einen (anderen) Namen bekommen, denn meine Freundin nannte ihn nur den "Tigerkater".

 

Wie ich so bin, kamen mir natürlich die Tränen. Denn ich werde Mo wohl nicht wieder sehen. Und er gehörte doch auch dazu. Aber so ist es für alle prima. Mo hat endlich das, was er sich ganz bestimmt immer gewünscht hat. Und die Katzen meiner Freundin können endlich wieder alle entspannt raus gehen und sich auf ihrer Terrasse aufhalten.

 

Ich wünsche dir ein ganz, ganz wundervolles Leben, lieber, frecher Mo!


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