Halswickel...

Kimbali mit Halswickel an der Heizung...
Kimbali mit Halswickel an der Heizung...

Als ich dachte, nun werden langsam alle wieder gesund, war es leider gar nicht so.

 

Kimbali hatte nun seit mehreren Tagen kaum etwas gefressen. Zum Fressen mußte ich sie immer sehr trickreich animieren, damit sie überhaupt etwas zu sich nahm. Sie lag nur noch drinnen, dicht an der Heizung.

 

Da dies nun schon einige Tage so ging, sind wir mit Kimba zu unserer Tierärztin gefahren.

 

Diagnose: Kehlkopfentzündung.

 

Daß sie dadurch nicht frißt, war nur verständlich. Normalerweise maunzt eine Katze mit Kehlkopfentzündung heiser, sodaß man dies alleine daran erkennen kann. Doch Kimba maunzte nicht...

 

Ich sagte, daß mir diese Diagnose auch homöopathisch weiter hilft. Unsere Tierärztin darauf: "Soll ich etwas machen oder wollte ihr so wieder gehen und die Homöopathie einsetzen?" Ist das nicht eine super Tierärztin?! Dies war übrigens die Kollegin unserer anderen Tierärztin, also ebenso klasse.

 

Wieder fragte ich die Tierärztin, was sie machen würde. Sie würde Entzündungshemmer zum einen geben. Ich erzählte, daß ich dies bei den anderen bereits ohne Erfolg versucht hatte. Ferner würde sie Antibiotika geben. Allerdings zeigten ihre Erfahrungen, daß ein Depot nicht wirklich hilft, wenn die Beschwerden, wie bei Kimba, schon länger bestehen. Sie würde daher einmal eine Spritze geben und dann zu täglichen Gaben raten. Dies kam mir natürlich entgegen. Denn so konnte ich jederzeit überprüfen, ob die Antibiotika helfen oder nicht und ob Kimba sie noch weiter braucht. Auch hatte ich so weiter die Möglichkeit, auf die Homöopathie zu setzen.

 

Ob ich Tablette in die Katze bekomme, fragte sie mich dann. Klare Antwort: nein. Aber es würde eine Paste geben, die man ihr per Spritze ins Mäulchen gibt. Prima, perfekt, das bekomme ich hin.

 

Vorgestern war es dann so, daß nun auch Sunny, die ja bisher mit Cato die einzig top Gesunde war, auch kränkelte. Wenn Sunny krank ist, das kenne ich schon, sieht man es ihr förmlich an der Nasenspitze an. Sie bekommt ein blasses Näschen, Stirnfalten, knurrt beim Anfassen. Nun hatte es doch auch Sunny erwischt. Sie fühlte sich sichtbar elendig, wollte nicht raus, fressen schon gar nicht.

 

Einmal ging sie sich mit dem Pfötchen an ihr Mäulchen; etwas mußte sie da stören. So vermutete ich, daß auch sie eine Entzündung im Hals hat, denn bei allen schien der Infekt sich auf den Hals zu legen, und bei Kimba ja am meisten.

 

Und so bekamen Kimbali und Sunny einen Halswickel: ein feuchtkaltes Taschentuch auf den Hals gelegt, ein Tuch darum gewickelt...

 

Sunny mit Halswickel...
Sunny mit Halswickel...

Und gestern dann war der freudigste Tag für mich seit langem: Sunny fraß wieder und ging fröhlich wieder nach draußen. Und Kimba! Kimba ging es endlich wieder gut! Sie nahm von selber Futter, bewegte sich von ihrem "Heizungsmuff", ging raus, spielte, war endlich wieder fröhlich.

 

Und auch Peppi, deren Schnupfen leider noch einmal schlimmer wurde, fraß wieder besser, schnupfte weniger, ging mit mir draußen spazieren.

 

Puh - ich hoffe jetzt, daß auch der "Restschnief" von Peppi komplett ausheilt, denn alle anderen sind jetzt, endlich und zum Glück natürlich, wieder gesund.

Allerdings, und eigentlich muß ich darüber schmunzeln, hat nun Maske einen Schnief...

 

Aber er frißt nach wie vor gut (darum kommt er uns ja besuchen...), und das ist und bleibt das Wichtigste.

 


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