Schwarz war sehr krank

Schwarz kenne ich nun praktisch, seitdem wir hier leben. Und somit füttern wir sie seit ca. 4 Jahren. Sie hat schon immer eine Gehbehinderung mit ihrem einen Vorderpfötchen. Und sie neigt zu chronischem Schnupfen. In letzter Zeit, was uns alle natürlich sehr gefreut hat, hat sie es sich vorrangig auch drinnen bei meiner Freundin gemütlich gemacht. Sie genoß es sichtlich, nun endlich ein Zuhause zu haben, ein "Dach über dem Kopf".

Nach einer Weile aber entschloß sich Schwarz, doch wieder zur Futterstelle in der Nähe zu kommen. Und so war sie dort nun regelmäßig wieder zu den Futterzeiten morgens und abends dabei. Alles war gut, sie hielt sich auch dort immer in der Nähe auf, kam sofort, wenn ich da war.

Doch jetzt vor kurzem kam sie, es ging ihr plötzlich sehr schlecht. Sie atmete sehr schnell und auffällig, wollte nicht fressen. Ich nahm sie auf den Arm und trug sie sofort ins Zuhause meiner Freundin. Schnell ging ich zur mir nach Hause, holte homöopathische Mittel, um ihr zu helfen. Ich vermutete einen Bronchialinfekt, denn wir hatten die letzten Tage extrem Calima. Und Calima reizt die Schleimhäute, führt bei den Katzen leider schnell zu bronchialen Problemen, wie ich leidvoll hier schon öfter feststellen mußte.

Doch es wurde nicht besser. Und so fuhren wir mit Schwarz zu unseren Tierärztinnen. Das Herz wurde abgehört, erst einmal keine Auffälligkeit. Da die Atmung aber so heftig war, es Schwarz alles andere als gut ging, bekam sie als Sofortmaßnahme Sauerstoff (Sauerstoffzelt), damit sie sich erst einmal ein wenig "fing". Und dann sollte sie geröngt werden, um die Ursache genauer auszumachen. Schwarz mußte da bleiben.

Später rief mich die Tierärztin an. Das Röntgenbild ergab Flüssigkeit im Bauchraum. Und genau dies war die Ursache für ihre erschwerte Atmung. Dies könne von einem Infekt kommen, wenn sich durch den Infekt ein Erguß bildet. Ich erzählte von Schwarz Anfälligkeit, dem Schnupfen, dem Calima, und daß dieser Zusammenhang aus meiner Sicht der Wahrscheinlichste war. Denn natürlich gab es sonst theoretisch noch weitere Möglichkeiten für die Flüssigkeit. Auf jeden Fall aber mußte die Flüssigkeit nun ausgeleitet werden. Und der Infekt mußte natürlich auch "bekämpft" werden.

Schwarz wurde tierärztlich vor Ort behandelt mit Infusionen, Antibiotika und einem Entwässerungsmedikament. Ich stimmte dieser Behandlung zu, denn dort war sie erst einmal gut aufgehoben. Schon am nächsten Morgen war ihre Atmung besser. War ich froh! Zwei Nächte blieb Schwarz bei der Tierärztin. Dann ging es ihr deutlich besser, sie hatte dort auch prima gefressen, und wir konnten sie wieder abholen.

So plötzlich und schnell, wie es ihr so schlecht ging, so erstaunlich schnell ging es ihr auch wieder besser und gut. Während der Autofahrt maunzte sie unaufhörlich. Doch dann wieder angekommen, sie sollte erst einmal wieder zur Kontrolle drinnen bleiben, im Haus meiner Freundin, kam sie aus der Transportbox, wollte sofort etwas essen - und sie schnurrte unablässig!!!

 

Unendlich dankbar bin ich, daß es der kleinen schwarzen Maus wieder so gut geht. Und wenn es jetzt so bleibt, und so scheint es, dann darf sie natürlich auch wieder raus, wenn sie möchte.


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