Filou und das Kastrationsvorhaben

Für letzten Montag war die Kastration von Filou geplant; wir hatten früh  morgens einen Termin.

 

Meine Freundin hatte vor, ihn am Abend vorher aufzunehmen, damit er schon einmal drinnen ist, alles dort kennen lernt, über Nacht nichts frißt wegen der Narkose.

 

Dies schaffte sie auch. Sie bekam ihn in die Box, und Filou kam in ihr kleines Zimmer. Und dann rief meine Freundin mich an.  Sie sagte, der Kater wäre total wild in der Box gewesen, er hatte dort Urin gelassen. Im Zimmer ist er gleich in die nächste Ecke, hat auch dort Urin gelassen. Der Arme verstand das alles nicht, hatte nur Angst, pure Angst.

Natürlich ging ich gleich hin. Ich wollte versuchen, ob ich ihn ein wenig beruhigen konnte. Er saß auf einem kleinen, engen Sims, ganz oben über einem geschlossenen Fenster. Er war wirklich total verstört und verängstigt. Sanft redete ich mit ihm, blieb bei ihm, doch er blieb dort oben, nicht zugängig für uns.

 

Wir beschlossen, ihn erst einmal in Ruhe zu lassen. Meine Freundin wollte später abens noch einmal nach ihm sehen. Und was den Kastrationtermin betrifft, so nahmen wir uns vor, wenn er am nächsten Morgen immer noch dort oben ist und so verängstigt, dann werden wir den Termin absagen.

Früh am nächsten Morgen rief mich meine Freundin wieder an. Filou wäre immer noch bzw. wieder oben in der Ecke. Und so ging ich wieder hin. Nun alleine mit ihm, redete ich wieder sanft mit Filou. Diesmal konnte ich ihn auch streicheln, und er schnurrte. Immerhin.

 

Doch es war unmöglich, ihn aus dieser Ecke zu bekommen. Und ich hatte auch die Sorge, daß selbst wenn wir ihn in den Transportkorb noch einmal bekommen würden, er einen weiteren Schock seines Lebens bekommen würde. Und so beschlossen wir, den Kastrationstermin abzusagen.

Dieses Zimmer, wo Filou bei meiner Freundin war, hat zum Glück eine Tür, die direkt nach draußen führt. Und  meine Freundin wohnt in der Nähe der Futterstelle, also alles ein bekanntes Gelände für Filou. Wir öffneten ihm die Tür. Später schaute meine Freundin noch einmal nach ihm, er saß immer noch in seiner Ecke. Doch dann kam er runter, meine Freundin konnte ihn streicheln, er vertraute auch ihr wieder. Und dann er ging durch die Tür nach draußen.

 

Meine Freundin sah ihn dann laufen, aber in die andere Richtung als zur Futterstelle. Nun hatten wir natürlich Sorge, daß er so erschreckt war, daß er erst einmal wirklich weg lief.

 

Doch am nächsten Tag, zum Glück, war er wieder bei der Futterstelle.

 

Wichtig ist nun, daß er das Ganze so gut wie möglich vergißt und uns wieder vertraut. Und was die Kastration betrifft, so ist die erst einmal verschoben für die nächste Zeit - zum Glück ist er ein Kater...


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