Katze mit Darmvorfall

Vor einigen Tagen sah ich in der Nähe der Futterstelle eine schneeweiße Katze, ein Kätzchen, das ich dort noch nie gesehen hatte. Schauen wir mal, dachte ich mir.

Wieder ein paar Tage danach rief mich meine Freundin, die mir beim Füttern der Streunerkatzen hilft, an. Sie hätte eine neue Katze gesehen, weiß. Die hätte ich auch einmal gesehen, sagte ich ihr. Sie wäre nicht dünn, bestätigte mir meine Freundin. Doch es würde "hinten etwas heraushängen" erzählte sie. Näheres konnte sie mir nicht schildern. Ich selber hatte dies nicht gesehen. "Laß uns abwarten, mehr können wir im Moment leider eh nicht machen", sagte ich.

Gestern nun rief mich erneut meine Freundin an. Ihre kanarische Nachbarin hätte sich bei ihr gemeldet, daß in deren Garten eine weiße Katze sitzen würde, die dringend Hilfe bräuchte. Es handelte sich um diese weiße Katze. Meine Freundin holte ihren Katzentransportkorb und holte diese, wieder einmal zutrauliche, Katze ab, zu sich nach Hause, separierte sie, um dann am nächsten Tag mit ihr zum Tierarzt zu fahren, denn es war abends.

Nebenbei bemerkt, wir kümmern uns natürlich gerne, aber es scheint irgendwie selbstverständlich, daß wir hier "der private Tierschutz" vor Ort sind...

Heute früh fuhr meine Freundin mit dem weißen Kätzchen, wieder ein Mädchen, zu unserer Tierärztin. Es handelte sich um einen Darmvorfall, und es wurde sofort eine Not-Operation gemacht.

 

Da die Katze in guter Verfassung war und ist, sie frißt, durchaus auch Kot gelassen hatte, bin ich sehr guter Hoffnung, daß alles gut werden wird. Dennoch müssen wir nun ein wenig abwarten, ob es sich auch wirklich so verhält, vor allem, daß sie nach dem Eingriff problemlos Kot lassen kann. Da heute Samstag ist, werden wir am Montag von der Tierärztin informiert werden, denn erst einmal bleibt die kleine Maus zur Beobachtung da.

Eine gleichzeitige Kastration, was meine Freundin bei der Gelegenheit anfragte, war leider nicht möglich, da wir in den normalen "Tierarztbetrieb" mit dieser Not-OP unerwartet auftauchten, die Kastration also leider zeitlich nicht mehr möglich war.

 

Was nun wird, werden wir sehen. Alles hängt davon ab, wie es ihr geht und wie unser Telefonat am Montag mit der Tierärztin sein wird.

 

Diese Katze hat ganz bestimmt ein Zuhause bzw. zumindest eine Futterstelle. Sonst wäre sie schon längst an unserer Streunerfutterstelle aufgetaucht, da diese direkt in ihrer Nähe war und ist. Sie muß gewußt haben, daß sie bei  meiner Freundin Hilft bekommt und hat daher deren Nähe gesucht... Und - sie hat Recht gehabt!

 

Alles wird gut, kleine weiße Maus, ganz bestimmt.


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